Foodsharing

Foodsharing

Wenn ich eins nicht mag, dann ist es Foodwaste. Also, das wegwerfen von Lebensmitteln. Zum Glück gibt es mit Foodsharing eine Möglichkeit, dem ganzen etwas entgegen zu wirken.

Da es hier in dem Blog auch, neben Rezepten, auch um Nachhaltigkeit gehen soll, möchte ich Dir in dem Beitrag eine Möglichkeit zeigen, wie du in der Küche nachhaltiger werden kannst.

Was ist Foodsharing?

Ganz simpel erklärt, geht es darum, dass Essen, was weggeworfen werden sollte (sei es, weil es zuviel ist, nicht der Norm entspricht, nicht mehr benötigt wird und andere Gründe), vor der Mülltonne gerettet wird. Natürlich nur verzehrbare Lebensmittel. Was schimmelt und schlecht ist, wird natürlich weggeworfen.

Dabei ist es in erster Linie erstmal egal, ob es sich dabei um private Haushalte oder den Handeln handelt.

Foodsharing

Der wohl bekannteste Verein ist der Foodsharing e.V. . Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaft von Menschen, welche zu Betrieben gehen und dort überflüssige Lebensmittel abholen, welche wahrscheinlich in der Tonne gelandet wären.

Es gibt dabei Bezirke und in jedem Bezirk gibt es Betriebsverantwortliche, welche den Orga-Kram machen. Als Foodsaver kannst du dich bei Ihnen melden, wenn du Interesse hast, bei Abholungen mitzumachen.

Um Foodsaver zu werden, musst du ein Quiz machen, bei einer Einführungsveranstaltung teilnehmen und drei Probeabholungen mitmachen.

Meine Erfahrung?

Selber habe ich noch nichts in einem Betrieb abgeholt und weiter verteilt. Daher sind meine Erfahrungen bisher nur aus der Sicht eines Abholers bei Foodsharerern.

Ich hätte schon sehr Lust, auch ein Foodsaver zu werden. Das Quiz habe ich erfolgreich erledigt und auch bei der Einführungsveranstaltung war ich schon. Allerdings will das mit den Probeabholungen nicht so klappen. Hier in meiner Gegend werden selten welche angeboten. *schulterzuck* Dazu möchte ich mich aber nochmal weiter informieren. Jetzt, wo es mit Corona hoffentlich mal bald besser wird, sollte auch das wieder mehr möglich sein.

Bei der Abholung von den Menschen, welche selber Foodsaver sind, habe ich eigentlich immer positive Erfahrungen gemacht. Auf der Foodsharing Seite selber gibt es eine Karte, wo angezeigt wird, wenn ein Korb angeboten wird. Dann schreibe ich eine Nachricht, dass ich Interesse habe und entweder ich bekomme eine Antwort, dass ich es abholen kann, oder eben nicht.

Mein erstes Mal habe ich am 23. September 2018 etwas bei einer Foodsaverin abgeholt. Das war in der Nachbarschaft bei einem Mädel, welche Gemüse über hatte. Genau waren es zwei Salate und drei Paprika. Ich habe mich gefreut wie Bolle, als ich es abgeholt hatte. War aber auch etwas nervös. Bei ihr habe ich danach noch ein paar Mal was abgeholt.

Etwas über Foodsharing allgemein

Persönlich finde ich Foodsharing eine super Sache. Vieles, was noch essbar ist, landet nicht in der Mülltonne. Dadurch werden Ressourcen gespart und der Umwelt wird geholfen.

Es gibt natürlich auch den positiven Effekt des Geldsparens, was aber nicht der Hauptgrund des Foodsharings sein sollte. Ich mag den ursprünglichen Gedanken dahinter sehr. 🙂

Links und Tipps

Wie zuvor schon geschrieben, ist die Seite von Foodsharing e.V. immer eine gute Anlaufstelle. Öfter am Tag reingucken lohnt sich, da Körbe teilweise recht schnell vergeben sind.

Bei Facebook gibt es unterschiedliche Foodsharing-Gruppen, in welche es sich ab und an lohnt rein zu schauen. Oder, am besten beitreten, dann wirst du über neue Posts informiert. Hier ein paar Beispielgruppen:

Das sind jetzt Hamburger Gruppen, weil ich aus Hamburg das schreibe. Gebt bei Facebook oben in das Suchfeld Foodsharing ein, dann bekommt ihr aus eurer Region Gruppen angezeigt.

Eine weitere Empfehlung meinerseits ist die Seite nebenan.de . Auch dort werden immer mal wieder Lebensmittel angeboten. Von dort habe ich schon Mio Mio Mate und einiges an Tee bekommen. Als Beispiel.

Es gibt auch WhatsApp Gruppen zu dem Thema. Da lohnt es sich auch, die Augen offen zu halten. 🙂

Apps

Da kann ich gerade keine bestimmte App empfehlen, da ich selber im Augenblick keine nutze, was sich aber nicht irgendwann mal ändern kann. 😉

Im Appstore finde ich einige Apps, wenn ich in der Suche Foodsharing eingebe. Also, stöbert mal ein wenig rum und schaut euch einzelne Apps an. 🙂

Fazit

Foodsharing ist ein wichtiger Bestandteil des Umweltschutzes. Dadurch werden weniger Lebensmittel weggeworfen und der Müll dadurch gesenkt. Ich kann Dir nur sehr empfehlen, dich bei Foodsharing anzumelden. Es hat nichts damit zu tun, dass du zu arm für zum Nahrungsmittel kaufen bist. Viel mehr tust du etwas Gutes und sparst dabei ein paar Euro.

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Du bist selber Foodsharer? Dann zeig es mir doch auf Instagram. Nutze dafür den Hashtag #yvonnekocht und verlinke mich unter @yvonne_kocht_


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